Unternehmenszyklus

Unternehmenszyklus, Wachstum, Expansion, Gründung, Finanzierung, Ressourchen, Ergebnisoptimierung,


In jedem Abschnitt des Unternehmenszyklus trifft Ihr Unternehmen auf die unterschiedlichsten Herausforderungen.

 

Existenzgründung

 

Im Rahmen der Gründung sind vielfältige komplexe Entscheidungen zu treffen. Und dies in einer Phase, in der der Jungunternehmer in der Regel weder die Ressourcen noch die Zeit hat, und vielfach auch nicht über das nötige Know-how verfügt. Hier kann der Berater, vor allem bei der Unternehmensplanung, der Finanzierung und der Entwicklung von Finanzierungsalternativen sowie weiteren wirtschaftlichen Fragestellungen, Unterstützung leisten. Aber auch die Entscheidung, ob Buchhaltung und Personalverrechnung an den Berater ausgelagert werden sollen, sind in dieser Phase zu treffen.

 

Wachstum

 

Diese Phase ist zwar für jedes Unternehmen außerordentlich spannend und in der Regel erfreulich, birgt aber auch eine Reihe von Risiken. Denn die Rentabilität ist stets im Auge zu behalten, die Kosten sind zu kontrollieren, die Geschäftsprozesse müssen gezielt geplant und verbessert werden. Dabei wird das Unternehmen größer und unübersichtlicher. Verstärkt ist der Unternehmer mit Fragen über Organisationsgestaltung, laufende integrierte Kontrolle, Anreiz und Beurteilung der Performance aber auch der Risikobewältigung konfrontiert. Ggf. steht der Gang ins Ausland an. Entscheidungen über Unternehmenskauf, strategische Partnerschaft oder Eigengründung sind zu treffen. Dabei ist wirtschaftliche, rechtliche und steuerliche Beratung unverzichtbar. Wachstum ist aber immer auch mit Finanzierungsthemen verbunden. Ist die Eigenkapitalquote zu gering, muss die optimale Finanzierungsstruktur aus Eigen-, Fremd- und Mezzaninkapital gefunden werden. Unternehmer werden sich in dieser Phase auch mit Outsourcing von Unternehmensfunktionen, Rating nach Basel II und weiteren betriebswirtschaftlichen Fragestellungen auseinandersetzen.

 

Ergebnisfestigung

 

Je größer das Unternehmen und je diversifizierter das Leistungsspektrum wird, desto mehr spielen Effektivität und Effizienz eine zentrale Rolle. Dabei sind langfristige Einsparungsstrategien, gepaart mit effizientem Kostenmanagement, Working Capital Management, ggf. Fokussierung auf Forschung und Entwicklung, und die damit zusammenhängende Finanzierung wichtig.

 

Krise/Restrukturierung

 

Erreicht die Ertragskraft eines oder mehrerer Geschäftsbereiche des Unternehmens nicht mehr das Niveau vergangener Perioden, tritt die Neuausrichtung des Unternehmens in den Mittelpunkt. In dieser Phase ist dringend eine umfassende Analyse anzuraten. Die strategische Wettbewerbsposition ist zu analysieren und neu zu überdenken. Gleichzeitig sollten dabei die Werttreiber beurteilt werden, um verborgene Potenziale im Wertschöpfungsprozess zu heben. Möglicherweise sind Kostensenkungsprogramme zu überlegen und andererseits eventuell auch das Vergütungssystem des Unternehmens zu durchleuchten. Daraus kann sich der Einsatz neuer Anreizsysteme für Mitarbeiter ergeben. Nicht zuletzt ist die Organisation nach Verbesserungspotenzialen zu überprüfen. Ist das Unternehmen bereits in eine Krise geraten, ist die Unterstützung durch Berater bei der Sanierung und Restrukturierung unerlässlich.

 

Unternehmensnachfolge

 

Die Regelung der Nachfolge ist für den Fortbestand von Unternehmen, besonders von Familienunternehmen, von existenzieller Bedeutung. Die rechtzeitige Konzeption von Strukturen, die nachfolgetauglich sind, ermöglicht eine reibungslose und zukunftsfähige Übergabe des Unternehmens. Unterschiedliche Optionen ergeben sich bei der Festlegung der Nachfolgeregelung je nachdem, ob das Unternehmen innerhalb der Familie weitergegeben, verkauft oder ob es sich um eine MBO- oder MBI-Lösung handelt. Vielfältige Optionen brauchen aber auch umfassende und kompetente Unterstützung.