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Chemische Industrie

Die chemische Industrie teilt sich auf in den vorgelagerten Bereich, der weitgehend chemische Grundstoffe produziert, und den nachgelagerten Bereich, der Produkte direkt für den Endkonsumenten herstellt. Neben einigen Unterschieden kennzeichnet beide Bereiche die besonders kapital- und forschungsintensive Produktion.


In der Geschäftsentwicklung gilt die chemische Industrie als klassisch zyklisch und damit sehr konjunkturabhängig. Gerade die Unternehmen des nachgelagerten Bereichs, die vorwiegend Konsumgüter produzieren, unterliegen einem sehr starken internationalen Wettbewerb, der unter anderem auch durch weitgehend gesättigte Märkte im europäischen Wirtschaftsraum geprägt ist. In diesem Umfeld kommt es gerade am Hochlohnstandort Deutschland darauf an, sich auf die Kernkompetenzen zu beschränken und in diesen Märkten eine Technologieführerschaft anzustreben.

Notwendig sind dafür vor allem Investitionen in Innovationen sowie die Forschung und Entwicklung. Gerade für mittelständische Unternehmen werden sich hier Chancen auftun, Kooperationen mit großen Konzernen einzugehen, oder Marktnischen zu besetzen, die große Konzerne als zu klein für sich erachten. Weiterhin besteht die Notwendigkeit für Allianzen und Vernetzungen in der Wertschöpfungskette.

Die Dynamisierung der Märkte wird auch bei den traditionell langlebigen Produkten der chemischen Industrie zu immer kürzeren Lebenszyklen führen, was den Bedarf an Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen zusätzlich steigert. Außerdem wird es verstärkt darauf ankommen, neue Trends zu erkennen und eine "Spürnase" dafür zu entwickeln, wo sich mittel- oder langfristig neue Geschäftsfelder bieten.

Trotz einiger Standortnachteile - bedingt durch hohe Lohnkosten oder die Ökosteuer - wird Deutschland durch das reiche Angebot an hoch qualifizierten Arbeitskräften und einer sehr guten Forschungsinfrastruktur auch weiterhin ein sehr wichtiger Standort für die chemische Industrie bleiben.

Ausgewählte Beratungsleistungen in diesem Umfeld

  • Finanzierung
  • Finanzplanung
  • Businessplan
  • Strategische Planung
  • Liquiditäts- / Ertragssteuerung
  • Neuorganisation der kaufmännischen Verwaltung
  • Kostenrechnung / Controlling
  • Berichtswesen / Kommunikation

Ausgewählte Projekte

  • Spezialpulverhersteller: Businessplan / Finanzierungsstruktur
  • Chemisches Labor: Gründungskonzept
  • Industriechemikalien: Unternehmensplanung / Berichtswesen


Ihr Ansprechpartner:
Roland J. Gördes, Geschäftsführender Partner
Kontakt: goerdes(at)grc-ub.de